12. bundesweite Fledermausfachtagung (BAG 2015) in Erfurt

Liebe Fledermausfreunde,
wir möchten Sie mit diesem ersten Zirkular auf den Termin der 12. BAG-Tagung aufmerksam machen, die im „grünen Herzen“ Deutschlands, im Bundesland Thüringen, ausgerichtet wird.

Die Tagung wird vom 20. – 22. März 2015 (Freitag, 17:00 Uhr bis Sonntag, 13:00 Uhr) in der „Thüringenhalle“ (Werner-Seelenbinder-Straße 2, 99096 Erfurt) in Erfurt stattfinden.

Die großräumige, traditionsreiche „Thüringenhalle“ bietet uns die Möglichkeit, alle Tagungsaktivitäten an einem Ort zu konzentrieren. Wir wollen deshalb dort auch abends gemeinsam feiern und diskutieren und werden dazu einen großzügigen Posterbereich und mehrere „speakers corner“ mit Beamer und Leinwand zum Anschluss des eigenen Laptops einrichten, um die Möglichkeit zu schaffen, auch außerhalb des Plenums vor Interessierten über die eigene Arbeit zu berichten.

Wir bitten Sie, sich schon jetzt Gedanken zu machen, was Sie als Poster und/oder Powerpoint-Präsentationen in Erfurt zeigen möchten. Eine thematische Eingrenzung soll es hierbei nicht geben.

Fledermausschutz und -forschung sind in den letzten Jahren sehr vielfältig und facettenreich geworden und es wird immer klarer, dass viele Ideen nur durch das gemeinsame Zusammenwirken umgesetzt werden können, um Akzeptanz und die notwendige Reichweite zu gewinnen.

Da der 21.März auch der „Internationale Tag des Waldes“ ist, werden wir zwar dem Thema Raum bieten, möchten aber den eigentlichen Fokus der Veranstaltung auf das Thema „Kooperation und Kommunikation“ legen. Vor diesem Hintergrund sollen auch die aktuell laufenden Bemühungen zur Gründung eines Bundesverbandes für Fledermauskunde erwähnt sein.

Wenn Sie also in der letzten Zeit ein pfiffiges Fledermausprojekt durchgeführt haben (oder durchführen werden), bei dem andere Partner eingebunden sind/waren, sollten Sie sich schon einmal Gedanken machen, ob es nicht auf der Tagung vorgestellt werden kann. Näheres dazu und zur Organisation bzw. Ticketbuchung finden Sie ab Mitte Oktober auf unsere Veranstaltungshomepage und in der Tagungseinladung, die wir Ende Oktober/ Anfang November verschicken werden.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Inken Karst
Für die Stiftung FLEDERMAUS

Martin Biedermann
Für die Interessengemeinschaft Fledermausschutz und -forschung Thüringen e.V.

Hartmut Geiger
Für die Koordinationsstelle für Fledermausschutz Thüringen

Karl Kugelschafter
Für die Bundesarbeitsgemeinschaft „Fledermausschutz“ im NABU

Kontakt bei Fragen:
„Organisationsbüro BAG2015“
Kühnhäuser Straße 15
99095 Erfurt
Tel.: 0361 266 91 373
E-Mail: info@bag2015.de

Anmeldung: www.bag2015.de

Tagung: Künstliches Licht in der Nacht

24. bis 25. Oktober 2014 in Schleiden. Hintergründe und praktische Ansätze für ein nachhaltiges Lichtmanagement.

Mitten im noch jungen „Sternenpark Nationalpark Eifel“ thematisiert die Veranstaltung die durch künstliches Licht hervorgerufenen Auswirkungen auf Pfl anzen, Tiere und uns Menschen. Sie stellt Potenziale, „Best Practice“ und Forschungsdesiderate für ein nachhaltiges Lichtmanagement zur Diskussion und gibt konkrete Handlungsempfehlungen.

Am ersten Tag werden Hintergründe und wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema „Lichtverschmutzung“ vorgestellt und diskutiert. Konkrete Beispiele unterschiedlicher Straßenbeleuchtungskörper und Lichtmessungen vor Ort veranschaulichen das Thema. Es gibt auch einen Fachbeitrag von Daniel Lewanzik vom Institut für Zoo- und Wildtierforschung, Berlin: „Künstliches Licht und seine Auswirkungen auf Fledermäuse und kleine Säuger.“

Der zweite Tag startet mit der Vorstellung des Entwicklungsprozesses zu einem grenzübergreifenden „Sternenreservat“ in der Nationalparkregion Eifel, d.h. zu einem regionalen Schutzgebiet zum Erhalt der natürlich dunklen Nacht. Dieses Vorhaben wird zusammen mit den umliegenden Gemeinden und Kommunen durchgeführt.

Im Anschluss werden mehrere Best-Practice-Beispiele für ein nachhaltiges Lichtmanagement und für Positiveffekte im Bereich Naturund Artenschutz, Klimaschutz und in der Gesundheitsvorsorge vorgestellt und diskutiert.

Download: Programm und Anmeldung als PDF

 

 

 

Jahrestreffen 2014 des LFA Fledermausschutz NRW

Das Jahrestreffen des Landesfachausschuss Fledermausschutz NRW (LFA) findet am Samstag, dem 15. November 2014 ab 10.00 Uhr in Hiddenhausen im Biologiezentrum Gut Bustedt statt.

Wie in jedem Jahr findet natürlich auch in 2014 wieder ein Treffen des LFA Fleder-mausschutz statt. Wir sind sehr dankbar, dass sich die BUND-Gruppe Kreis Herford bereitgefunden hat, die Tagung auszurichten. Unser diesjähriges Treffen (das 21. seit Gründung des LFA Fledermausschutz) findet in Hiddenhausen im Biologiezentrum Gut Bustedt statt. Adresse: Biologiezentrum Bustedt Ostwestfalen-Lippe e.V., Gutsweg 35, 32120 Hiddenhausen, Tel: 05223 87031, Fax: 05223 87559. Eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie im Internet.

Da auch dieses Mal vor der Tagung kein Schreiben mehr erscheint, wird die endgültige Referentenliste zur Tagung ausgelegt und vorab (einige Tage vorher) auch im Internet erscheinen. Eine Anmeldung zu dieser Tagung ist nicht erforderlich, es sei denn, Sie möchten schon am Freitag anreisen und dort übernachten. Über eine rege Beteiligung würden wir uns sehr freuen.

Selbstverständlich ist die Teilnahme an der Tagung – wie in jedem Jahr – kostenlos. Diese Tagung ist keineswegs nur für Experten bestimmt. Gerade auch Neulinge im Fledermausschutz werden viele interessante Dinge erfahren.

Wir bedanken uns bei der Kreisgruppe des BUND im Kreis Herford für die Bereitschaft, die Tagung in diesem Jahr auszurichten und für die Organisation vor Ort sowie beim Biologiezentrum Gut Bustedt für die Möglichkeit, die Räumlichkeiten zu nutzen (das Leitungsgremium).

[next_message styles=“1″ title=“Programm Samstag, den 15. 11. 2014″]

10:00 Uhr: Eröffnung der Tagung und Begrüßung der Teilnehmer.
10:15 Uhr: Sarah Sherwin (NABU NRW): Projekt Fledermaus-freundliches Haus NRW.
10:45 Uhr: Karl Kugelschafter: Nicht nur im Winter genutzt – neue Aspekte zur Nutzung von Fledermauswinterquartieren.

11:15 Uhr – 11:45 Uhr: Kaffepause

11:45 Uhr: Ulf Rahmel: Bunker Valentin – ein Fels im Flachland.
12:15 Uhr: Arnt Becker: Aktivität von Fledermäusen in der Hohlsteinhöhle im Kreis Lippe.
12:45 Uhr: Wahlen.

13:00 Uhr – 14:30 Uhr: Mittagspause – Zeit zum Austausch

14:30 Uhr: Dieter Mahlke: Fledermausfotografie mit Hilfe von Flugtunneln und Lichtschranken.
15:00 Uhr: Josephin Erber: Untersuchung zur Nutzungsintensität auf der Grünbrücke in Hilter am T.W. als Querungshilfe über die A33 durch Fledermausarten.
15:30 Uhr: Holger Meinig: Säugetieratlas NRW.

16:00 Uhr – 1630 Uhr: Kaffeepause

16:30 Uhr: Martin Koch: FFH-Monitoring der Fledermäuse – Ergebnisse aus dem Bericht von 2013.
17:00 Uhr: Michael Hamann & Stefan Jacob: Notizen zu Vorkommen und bioakustischer Diagnose der Zweifarbfledermaus.
17:30 Uhr: Harry Weidner: Phänologische und reproduktionsbiologische Studien an über 10jährigen Fransenfledermäusen, Myotis nattereri.
ca. 18:00 Uhr Ende der Veranstaltung

Download: Programm der Jahrestagung des LFA Fledermausschutz in Hiddenhausen am 15.11.2014

[/next_message]

Achtung: Um eine weniger hektische Anreise zu ermöglichen und um mehr Zeit für persönlichen Austausch zu haben, besteht die Möglichkeit im Biologiezentrum zu übernachten (bis zu 50 Personen in Mehrbettzimmern, Kosten inkl. Frühstück 25,- €, Bettwäsche ist mitzubringen (kann auch für 6,- € ausgeliehen werden). Anreisende werden am Freitag ab 17.00 Uhr erwartet. Eine verbindliche Anmeldungen für den Abend ist bis zum 07.11.2014 notwendig!
Anmeldung beim Biologiezentrum Bustedt. Preise: Übernachtung mit Frühstück 25,- € (Bettwäsche 6,- €, Mittagessen 6,- €, Getränke und Kuchen nach Bedarf.

Anfahrtbeschreibung
So erreichen Sie das Biologiezentrum Gut Bustedt:
Das Biologiezentrum Bustedt (BZB) gehört zur Gemeinde Hiddenhausen zwischen Herford und Bünde. Die Skizze zeigt die Lage des Biologiezentrums in Ostwestfalen-Lippe. Bahnstationen sind Herford und Bünde; von dort fahren regelmäßig Busse nach Hiddenhausen. Bushaltestelle von Herford kommend ist die Haltestelle Wortmann an der Kreuzung Löhner Straße, Maschstraße. Der Fußweg zum BZB beträgt etwa 10 Mi-nuten.
Ab Bahnhof Bünde fährt alle 20 Minuten ein Stadtbus zum Museumsplatz; dort umsteigen und bis Buchenstraße, Bustedt weiterfahren. Von dort beträgt der Fußweg zum BZB 5 Minuten.

Google Map: http://goo.gl/maps/oCGpO

Veranstaltung „Fledermausfreundliches Haus in NRW“

Wie gestalte ich ein fledermausfreundliches Haus? Was gibt es dabei zu beachten und welche Fledermausarten kommen überhaupt am Gebäude vor?

Diesen und weiteren Fragen widmet sich die NABU-Veranstaltung am 15.02.2014 in Düsseldorf. Weiterhin will der NABU NRW in den kommenden drei Jahren, unterstützt durch Landesfachausschuss Fledermausschutz die Aktion „Fledermausfreundliches Haus“ in Nordrhein-Westfalen etablieren. Alle, die wissen wollen, was es mit dem Projekt genau auf sich hat, sind herzlich eingeladen, auf dieser Veranstaltung mehr über die Bausteine und Details zu dieser Aktion zu erfahren.

Datum: Samstag, 15. Februar 2014
Ausrichter: NABU NRW
Leitung: Sarah Sherwin (NABU NRW), Thorsten Wiegers (NABU NRW)
Ort: Landesgeschäftsstelle NABU NRW, Völklinger Str. 7-9, 40219 Düsseldorf
Anmeldung: Info@NABU-NRW.de

 

Vorläufiges Programm

10:00 Uhr: Begrüßung

10:15 Uhr: Martin Koch & Tom Wegner (BAFF):
Biologie der Fledermäuse und potenzielle Quartiere am Gebäude

10:45 Uhr: Holger Pieren (Bio-Station Haus Bürgel):
Praxisbeispiele für fledermausfreundliche Gebäude

11:15 Uhr: Sarah Sherwin (NABU NRW):
Projekt „Fledermausfreundliches Haus in NRW“ –Bausteine und Details

11:45 Uhr: Kleine Mittagspause

12:30 Uhr: Katja Gilges (Architektin):
Energetische Gebäudesanierung aus Sicht des Architekten

13:00 Uhr: Silke Reinig (Fa. Schwegler):
Fledermauskästen – Was ist beim Einbau zu beachten?

 
 

Tagung: Fledermäuse in der Landschaftsplanung V

Dienstag, 26. November 2013 in Recklinghausen. Neue Handlungsräume und aktuelle Erkenntnisse zum Artenschutz, Erfahrungen aus Maßnahmenumsetzungen und Monitorings

Zum Thema:
Alle heimischen Fledermausarten werden im Anhang IV der FFH-Richtlinie (RL 92/43/EWG) geführt und gelten somit nach § 7 (2) Nr. 14b BNatSchG zu den „streng geschützten Arten“. Auf alle Arten treffen die allgemeinen Vorgaben des Artenschutzes gemäß § 44 (1) BNatSchG und Art. 12 der FFH-Richtlinie zu. Bei unvermeidlichen Beeinträchtigungen der Fledermäuse und ihrer Lebensstätten gelten die Bestimmungen aus § 45 (7) BNatSchG.

Daher sind Auswirkungen von Eingriffen auf alle Fledermausarten zu berücksichtigen. Es eröffnen sich immer wieder neue Handlungsfelder für die Akteure, z.B. Vermeidung/Verminderung störender Lichteinwirkung auf bedeutende Funktionsräume, Bewältigung fachlich fundierter ökologischer Begleitung von Maßnahmenumsetzungen unter oftmals zeitlichen und praktischen Zwängen, uvm.

Grundlage müssen qualitativ hochwertige Felduntersuchungen, aber auch unterstützende Abfragen und korrekte Interpretationen von zusätzlich verfügbaren Daten- und Literaturquellen sein. Daraus resultieren Fachgutachten und artenschutzrechtliche Prüfungen, die dem Artenschutz gerecht werden und juristischen Auseinandersetzungen standhalten können. Auflagen in der Artenschutzpraxis sind Maßnahmenkonzepte, ökologische Baubegleitungen und Monitorings. Dafür ist neben der Aktualisierung und dem kritischen Hinterfragen von Methoden in der Eingriffsplanungs-Praxis aber auch eine fortlaufende Optimierung unseres Wissens durch den Einbezug neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse sowie ein fortlaufender Austausch zwischen allen Beteiligten vonnöten.

Ziel unserer Veranstaltungen ist es neue Erkenntnisse im Planungspraxisbezug anhand von Fallbeispielen aber auch anhand wissenschaftlicher Studien sowie unter juristischer Betrachtung vorzustellen. Fortlaufend beschäftigt uns die adäquate Berücksichtigung des Tötungsverbots im Zusammenhang mit der Windkraftplanung -offensichtlich eine bisher noch nicht gelöste Fragestellung. Referent/innen aus NRW, Niedersachsen, Berlin, Brandenburg und Bayern nehmen dabei als Vertreter von Behörden, wissenschaftlichen Instituten und Büros Bezug auf fledermauskundliche Themen in den oben erläuterten Zusammenhängen.

 

 

Programm

Dienstag, 26.11.2013
Dauer: 09:00 – ca. 16:30 Uhr

09:00 Uhr Tagungsbeginn
Tagungsbüro, Poster-Annahme, Freiraum für Gespräche, Getränketheke
09:30 Uhr Begrüßung
Echolot GbR, NUA
09:45 Uhr Dr. Matthias Kaiser:
Datenbanken des Landes NRW zu planungsrelevanten Arten – Möglichkeiten und Grenzen
Diskussion
10:20 Uhr Prof. Dr. Edmund Brandt:
Zur Auslegung des Merkmals Tötungsverbot in § 44 Abs. 1 Nr. 1 BNatSchG – unter besonderer Berücksichtigung der aktuellen Risikodiskussion
Diskussion

10:55 Uhr Kaffeepause, Posterpräsentation

11:20 Uhr Dr. Christian Voigt:
Fledermaus-Schlagopfer an Windkraftanlagen – vernachlässigbare Verluste oder Artenschutzkrise?
Diskussion
11:55 Uhr Daniel Fuchs:
Fledermausmigration über Mitteleuropa – ein F&E-Projekt des Bundesamtes für Naturschutz
Diskussion

12:30 Uhr Mittagspause, Posterpräsentation

14:00 Uhr Torsten Blohm:
Der größte Solarpark auf der längsten Landebahn Deutschlands und das in weniger als vier Monaten – Erfahrungen bei der Errichtung des Solarparks Groß Dölln (Nordostbrandenburg)
Diskussion
14:35 Uhr Christian Soller:
Ökologische Baubegleitung bei Baumfällungen – Ein Praxisbericht
Diskussion

15:10 Uhr Kaffeepause, Posterpräsentation

15:40 Uhr Daniel Lewanzik:
Nicht stofflich aber doch ein ‚Schadstoff‘ – über die Relevanz von künstlichem Licht in der Eingriffsplanung
Diskussion
Ende ca. 16:30 Uhr

 

 

Tagungsstätte:
Umspannwerk Recklinghausen, Bochumer Str. 253, Recklinghausen

Ausrichter:
Echolot GbR in Kooperation mit der Natur- und Umweltschutzakademie des Landes NRW (NUA)

Leitung: Echolot GbR

Anmeldung:
Die Anmeldung für die Tagung inkl. des Mittagessens (auch vegetarisch) erfolgt über die NUA NRW telefonisch unter 02361-305-3344 bis zum 15.11.2013 oder über das Internet http://www.nua.nrw.de/veranstaltungen/jahresprogramm/ und ist dann verbindlich. Der Tagungs- und Essensbeitrag wird beim Tagungsbüro vor Ort entrichtet.

Begrenzte Teilnehmerzahl!

Eine Anmeldebestätigung erfolgt telefonisch oder per e-mail. Bitte geben Sie für Rückfragen Ihre Telefonnummer und e-mail-Adresse an.

Teilnehmerkreis:
VertreterInnen aus Behörden, Landschaftsplanungs- und Gutachterbüros, Verbänden etc. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an:
Echolot GbR in Münster unter 0251-618971-20
oder per email an info@buero-echolot.de.

Kosten:
Es wird ein Teilnahmebeitrag von 35 € erhoben, der bei der Anmeldung fällig wird. Für ein Mittagessen (auch vegetarisch) sowie warme und kalte Getränke und kleine Erfrischungen ist ein Unkostenbeitrag zu entrichten, der im Teilnahmebeitrag bereits fest enthalten ist.

Posterbeiträge:
Zur Gestaltung des Rahmenprogramms würden wir uns über Themen bezogene Posterbeiträge Ihrerseits freuen. Bitte melden Sie diese telefonisch oder per email bei der Echolot GbR an.

Anfahrt:
Anfahrt mit dem PKW: Über A 42, Ausfahrt Herne-Baukau, Richtung Recklinghausen, Beschilderung: Route Industriekultur folgen.
Achtung: Bei Nutzung eines Navigationssystems bitte folgende Adresse eingeben: Bochumer Straße 253, 45663 Recklinghausen!

Anreise mit dem ÖPNV: Bahnhof Herne Buslinie SB 20 Haltestellen Hochlarmarkstrasse oder Kanalbrücke (Fahrzeit 8 Minuten)
Bahnhof Recklinghausen: Buslinie SB 20 Haltestellen Hochlarmarkstrasse oder Kanalbrücke (Fahrzeit 25 Minuten)

Download: Fledermaeuse-in-der-Landschaftsplanung-V

 

 

 

Jahrestreffen 2013 des LFA Fledermausschutz NRW

Das Jahrestreffen 2013 des LFA Fledermausschutz NRW wird am Samstag, dem 16. 11. 2013 in Wesel stattfinden. Das Treffen wird wie üblich um 10:00 Uhr beginnen. Es ist übrigens das 20. Treffen des Landesfachausschuss Fledermausschutz NRW!

Eine Anmeldung zu dieser Tagung ist nicht erforderlich. Über eine rege Beteiligung würden wir uns sehr freuen.

Selbstverständlich ist die Teilnahme an der Tagung – wie in jedem Jahr – kostenlos. Diese Tagung ist keineswegs nur für Experten bestimmt. Gerade auch Neulinge im Fledermausschutz werden viele interessante Dinge erfahren.

Wir bedanken uns bei Paul Schnitzler für die Bereitschaft, die Tagung in diesem Jahr auszurichten und für die Organisation vor Ort sowie beim Kreis Wesel für die Möglichkeit, die Räumlichkeiten zu nutzen (das Leitungsgremium).

Zum Tagungszentrum gehört auch diesmal leider keine Mensa. Es wird in den Pausen Kaffee, Tee und eine Kleinigkeit zu Essen geben. Ein Mittagsessen vor Ort kann leider nicht angeboten werden. Hier ist Selbstversorgung nötig. Es gibt aber fußläufig einige gastronomische Einrichtungen.

 

Programm der Jahrestagung des LFA Fledermausschutz NRW:

10:00 Uhr: Eröffnung der Tagung und Begrüßung der Teilnehmer.
10:15 Uhr: Paul Schnitzler: Kleine Geschichten von den Fledermäusen im Kreis Wesel.
10:45 Uhr: Michael Straube: Dauererfassung von Fledermäusen: Übel oder Notwendigkeit?

11:15 Uhr – 11:45 Uhr: Kaffepause

11:45 Uhr: Sarah Sherwin (NABU Landesgeschäftsstelle): Projekt Fledermausfreundliches Haus NRW.
12:15 Uhr: Patricia Filter: Winteraktivität von Fledermäusen im Xantener Dom.

12:45 Uhr – 14:15 Uhr: Mittagspause – Zeit zum Austausch

14:15 Uhr: Dieter Mahlke: Fledermausfotografie mit Hilfe von Flugtunneln und Lichtschrankenvorhängen.
14:45 Uhr: Harald Bardenhagen: Was ist Lichtverschmutzung? – Wert der natürlichen Nacht – Auswirkungen der Lichtbelastung – Lösungen – Schutzgebiete für eine natürliche Nacht.
15:30 Uhr: Michael Straube: Fledermäuse und Windkraft in NRW.

15:45 Uhr – 16:15 Uhr: Kaffeepause

16:15 Uhr: Harry Weidner: Reproduktion ein Leben lang? Zur Fekundität bei der Fransenfledermaus, Myotis nattereri (KUHL, 1818).
16:45 Uhr: Irina Würtele: Nutzen Fledermäuse Grünbrücken? – Das Beispiel A33 Hilter a.T.W. Kurzvortrag
17:00 Uhr: Volker Heimel: Neue Erkenntnisse zur Fledermauserfassung der Arbeitsgruppe FLEDO im NABU Dortmund aus den Jahren 2012 und 2013 – Darstellung anhand von wav-Dateien.
17:30 Uhr: Verschiedenes

ca. 18:00 Uhr Ende der Veranstaltung

 

Wir treffen uns im Kreishaus in Wesel:
Reeser Landstraße 31
46483 Wesel.
Eine Anfahrtsbeschreibung finden sie hier.

Carsten Trappmann
für den LFA Fledermausschutz NRW

Rückblick: 11. Fachtagung der BAG Fledermausschutz in Rostock

Die Energiewende ist in aller Munde. Wie jedoch gestaltet sich der Weg ins „grüne“ Energiezeitalter für Fledermäuse? Wie lassen sich Gebäudesanierungen fledermausfreundlicher gestalten? Diesen Fragen ging die Bundesarbeitsgruppe BAG-Fledermausschutz auf ihrer Tagung in Rostock nach. Die Fachtagung, die vom 22. bis zum 24. März 2013 stattfand, wurde vom NABU, der Universität Rostock sowie der Landeslehrstätte für Naturschutz und nachhaltige Entwicklung M-V veranstaltet. Über 300 Teilnehmer, darunter Mitglieder der Landesfachausschüsse für Fledermausschutz und –forschung, zahlreiche Fledermausexperten, diverse Planungsbüros sowie ehrenamtliche Helfer, fanden sich im Audimax auf dem Campus der Universität Rostock ein.

Fledermäuse gehören zu den Tieren, die am stärksten unter der Zerstörung ihres natürlichen Lebensraumes leiden. Da sie sich fliegend fortbewegen, ist die Luft ein stark frequentierter Lebensraum der höchst dynamischen Tiere. Windräder spielen eine entscheidende Rolle bei der ökologischen Energiegewinnung. Für Fledermäuse jedoch werden sie regelmäßig zur Todesfalle. Werden Kenntnisse zum Flugverhalten der Fledermäuse in die Planung von Windkraftanlagen einbezogen, können Kollisionen vermieden oder zumindest reduziert werden. Es kann herausgefunden werden, welche Merkmale Windkraftanlagen mit vielen Kollisionsopfern gemein sind und in welchen Gebieten mit einem erhöhten Kollisionsrisiko gerechnet werden muss. Wie die Fachbeiträge, beispielsweise des Büros für Faunistik und Landschaftsökologie unter der Leitung Thomas Grundwalds, zeigten, tragen Höhenaktivitätsmessungen und die Entwicklung von Verfahren zum Fledermaus-Monitoring dazu bei, die Errichtung von Windkraftanlagen fledermausfreundlicher zu gestalten.

Zum Schlafen ziehen sich Fledermäuse in Quartiere zurück, die sie traditionell in Höhlen, Felsspalten oder ausgehöhlten Bäumen finden. Diese Quartiere wurden bereits zum großen Teil vom Menschen zerstört. Daher suchen sich die nachtaktiven Tiere nun Quartiere, die der Mensch erbaut hat. Sie ziehen sich unter anderem auf Dachböden oder in verlassene Häuser zurück. Auch in Plattenbauten entstehen zahlreiche Fledermausquartiere. Fallen diese Plattenbauten im großen Stil einer Sanierung oder gar einem Abriss zum Opfer, wird der Lebensraum der Fledermäuse zerstört und viele von ihnen werden getötet. Dementsprechend diskutierten die Teilnehmer der Tagung geeignete Kartierungsmaßnahmen sowie die Möglichkeiten eines Erhalts der Fledermausquartiere durch eine angemessene Baubegleitung.

In weiteren Beiträgen gingen die Tagungsteilnehmer unter anderem Erkenntnissen zu einzelnen Fledermausarten, wie dem Grauen Langohr, der Mopsfledermaus, der Bechsteinfledermaus, der Zweifarbfledermaus oder dem Großen Abendsegler nach.

Link: Einige Eindrücke von der Tagung

Vorankündigung: 11. Fachtagung der BAG Fledermausschutz

Vom 22. bis 24. März 2013 findet in der Hansestadt Rostock / Mecklenburg-Vorpommern die 11. Fachtagung der BAG Fledermausschutz und -forschung im NABU statt.

Veranstalter

  • Naturschutzbund Deutschland
  • Universität Rostock, Institut für Biowissenschaften
  • Landeslehrstätte für Naturschutz und nachhaltige Entwicklung M-V

Organisation

  • Uwe Hermanns
  • Antje Seebens (LFA Fledermausschutz und -forschung M-V / NABU)
  • Karl Kugelschafter (BAG Fledermausschutz und -forschung / NABU)

Veranstaltungsort
Die fast 800 Jahre alte Hansestadt Rostock liegt mit dem Seebad Warnemünde direkt an der Ostseeküste und ist die größte Stadt Mecklenburg-Vorpommerns. Gotische Backsteinfassaden, hanseatische Giebelhäuser und imposante Kirchen prägen das Bild der Innenstadt. Stadthafen, Überseehafen und natürlich der Badeort Warnemünde stehen für das maritime Flair Rostocks. Die Veranstaltung findet in der fast 600 Jahre alten Universität Rostock statt, die zu den ältesten Universitäten Nordeuropas gehört.

Bitte merken Sie sich den Termin der 11. Fachtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Fledermausschutz und -forschung vor.

Kontakt
www.lfa-fledermausschutz-mv.de
Tagungskoordinatorin Dr. Tanja Flehinghaus-Roux (NABU Regionalverband Mittleres Mecklenburg e.V.)
E-Mail: BAG2013@lfa-fledermausschutz-mv.de
Telefon: 0174-53 49 179
Diese Veranstaltung wird gefördert durch die Norddeutsche Stiftung für Umwelt und Entwicklung aus Erträgen der Lotterie BINGO! Die Umweltlotterie und durch die NABU Stiftung Naturerbe Mecklenburg-Vorpommern

Jahrestreffen 2012 des LFA Fledermausschutz NRW

Das Jahrestreffen 2012 des LFA Fledermausschutz wird am Samstag, dem 17. 11. 2012 in Recklinghausen stattfinden. Das Treffen wird wie üblich um 10:00 Uhr beginnen. Wir treffen uns im Seminargebäude der NUA (Natur- und Umweltschutzakademie NRW). Adresse: Siemensstr. 5, 45659 Recklinghausen. Eine Anfahrtsbeschreibung finden sie hier: http://www.nua.nrw.de/nua/content/de/nua/nua_50.htm?jid=1o0o2.

Wie immer wird es in den Pausen Kaffee, Tee und Kuchen geben, der vor Ort bezahlt werden kann. Ein Mittagsessen vor Ort kann nicht angeboten werden. Hier ist Selbstversorgung nötig.

Die Vortragsliste wird erst kurz vor der Tagung festgelegt. Bitte melden Sie Vorträge oder Posterbeiträge bei Carsten Trappmann 0251 – 88145 (Trappmann@Fledermausschutz.de) an.

Wir bedanken uns bei Dietlind Geiger-Roswora für die Bereitschaft, die Tagung in diesem Jahr auszurichten und die Organisation vor Ort.

Download: Einladung_LFA-Tagung_NUA_2012

6. Tagung der BAG Fledermausschutz im NABU

EINLADUNG
zur 6. Tagung der BAG Fledermausschutz im NABU
vom 2. bis 4. Mai 2003
in Braunschweig (Niedersachsen)

Rahmenthema: FFH-Gebiete – Perspektiven des gesetzlichen Fledermausschutzes

Die 6. Tagung der BAG Fledermausschutz im NABU wird vom 2. bis 4. Mai 2003 im „Institut für Weiterbildung des Städtischen Klinikums Braunschweig“, Naumburger Straße 15, in 38126 Braunschweig stattfinden.

Organisation:
Eva-Annett Langhans, NABU Braunschweig
Karl Kugelschafter, BAG, Arbeitskreis Wildbiologie an der Justus-Liebig-Universität e.V. in Gießen
Wolfgang Rackow, BAG, LFG Fledermausschutz Niedersachsen
Alexander Vollmer, BAG, AKF Fledermäuse Sachsen Anhalt
Wir bitten um Anmeldung Ihrer Vorträge und Poster mit kurzer inhaltlicher Darstellung des Beitrages. Vorgesehen ist eine Vortragslänge von 15 min zzgl. Diskussion.

Hier die Adresse von der Veranstalterin:

Eva-Annette Langhans
Rudolfstr. 14-15
38114 Braunsschweig
Fon 0531-2506886
Fax. 0531-2507534

Tagungs-email-Adresse: fledermaustagung2003@tiscali.de

Download: Einladung BAG-Tagung 2003 (PDF)
Download: Programm zur BAG-Tagung 2003 (PDF)

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